Skiclub Schliersee

Wir sind dabei, von Anfang an seit fünf Jahren. Bereits zum drittenmal musste der Veranstalter mit den Wetterbedingungen umgehen.

Diesmal war es zuviel Schnee, was zu kernigen Lawinenabgängen führte und die Verbindungsstrecken vom Ruhpoldinger Biathlonzentrum nach Reit im Winkl entsprechend ramponiert aussahen, die Ecke musste auch weiterhin gesperrt bleiben.  Doch Inzell ist reich an Loipen so durchlief man die ganze Palette der recht ordentlich kupierten Strecken um den Ort, die schließlich auf die Originalroute nach Aschenau führten und weiter nach Ruhpolding zum Kurcafe. Dort war nach ca. 25 km bereits die dritte Verpflegungsstation, bis dahin ware die Spur recht schnell und  teils eisig, das änderte sich auf den Weg zum Biathlonzentrum. Dieser hat Abschnitt wieder andere Herausforderungen, hängende Loipen, kleine,  körnerfressende Ramperl, tiefer Schnee und Gegenverkehr.  Am Zentrum angekommen, warteten bereits kulinarische Leckereien der Region auf einen. Wer Lust hat konnte auch noch die Schießstand Schleife einbauen und ein paar Schüsse abfeuern.  Zurück ging es ein Stück weit auf der gleichen Strecke, mit den gleichen kleinen Rampen, nur diesmal mehr bergab zum Ortnerhof auf die Golfplatzrunde zu den Bratwürstl um dann wirklich gestärkt die letzten km ins Ziel nach Ruhpolding zu schaffen. 

Das Streckenprofil ist nicht ohne, so sind zahlreiche Anstiege, hängende Loipen, auch steilere Abfahrten zu bewältigen und es sind immerhin ca. 37 km zu laufen. Das Alleinstellungsmerkmal dieser Veranstaltung ist, das es keine Zeitnahme gibt, sondern die gelaufenen km des Teams zählen. So kann man auch die Landschaft genießen, einen gepflegten Ratsch führen, hat genug Zeit zum Essen und Trinken, kann schwierige Abschnitte mit dem Shuttlebus umfahren und leistet trotzdem seinen Team Beitrag und kann ganz nebenbei den ein oder anderen (in)aktiven Profi treffen. Neben Maren Hammerschmid, war auch Altmeister Fritz Fischer, Kathrin Hitzer-Lang, als Schirmherrin, die Ex Profi Triathleten Maik Petzold und Daniel Unger unter den Teilnehmern.

Von zwölf gemeldeten SClern gingen 11 an den Start und alle bewältigten die komplette Strecke. Für drei unserer Starter war die Streckenlänge Premiere und allen zweifeln zum Trotz, bewältigten sie die ganze Route.

Eine neue Intention des Orga Teams wäre die plastikfreie Zone gewesen, so wurden die Starter gebeten zur Müllvermeidung  eigene Tassen oder Flaschen dabei zu haben. Eine schöne Aktion die die Sportler mehr beherzigten als mancher der Sponsoren, denen leider offensichtlich noch der Mut fehlte. Wir können diejenigen nur darin bestärken sich mehr zu trauen und das Konzept konsequent umzusetzen.

   Vor der Region und dem Orga Team können wir nur den Hut ziehen und unseren Dank aussprechen, innerhalb weniger Tage den Streckenumbau samt dazugehöriger "Infrastruktur " neu zu koordinieren und so hin zubekommen ist schon eine Leistung.

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