Skiclub Schliersee

Platz fünf unter 18 Teams gab es für unsere 4x50m Freistilstaffel mit v.l.n.r. Patrick Stahl, Vroni Engl, Alina Baumbach und Niklas Geipel

Der letzte Wettkampf des Jahres verschlug die Skiclub-Schwimmer heuer in die Schweiz. Mit 14 Aktiven im Alter von 10 bis 18 Jahren starteten sie beim Klausschwimmen des SV St.Gallen-Wittenbach. Der Wettbewerb fand zwar erst am Samstagnachmittag statt, aber aufgrund der Entfernung von Schliersee fuhren wir bereits am Freitagnachmittag in Richtung Bodensee in die Jugendherberge Hard bei Bregenz. Samstagvormittag ging es in weiter nach St. Gallen, wo die Kinder und Jugendlichen quasi als Erwärmung eine Schnitzeljagd der besondern Art durchführten. Sie teilten sich in drei Gruppen auf und mußten eine Stadttour mit Bus und Bahn und äußerst kniffligen Aufgaben lösen um den nächsten Posten und am Ende das Ziel zu erreichen. Nach einer Stärkung beim Italiener ging es ins Schwimmbad. Aufgrund der vergleichsweise geringen Teilnehmerzahlen ging es Schlag auf Schlag und unsere Kinder hatten zwischen ihren Rennen kaum eine Verschnaufpause. Dennoch kamen beachtliche Leistungen heraus.

Leider reichte es nicht zu dem obersten Treppchen auf dem Stockerl. Aber vier zweite und drei dritte Plätze sowie vier neue Vereinsrekorde und zahlreiche neue Bestleistungen waren dennoch ein super Ergebnis.

Jeweils zwei Medaillen errangen Sophie Müller (Jg. 2007) und Niklas Geipel (Jg. 2003). Müller holte über 100m Lagen in 1:47,88 min die Silbermedaille und Bronze über 50m Brust in 0:53,64 min. Lisa Merz mußte sich knapp dahinter mit Rang vier geschlagen geben. Ebenfalls Silber gab es für Geipel über 50m Freistil in 0:31,34 min und Bronze über 100m Lagen in neuem Vereinsrekord von 1:25,86 min. Weitere Silbermedaillen erschwammen sich Alina Baumbach (Jg. 2006) über 50m Schmetterling in 0:40,66 min und Kajetan Flegel (Jg. 2005) über 50m Brust in 0:47,87 min. Wobei letzterer die Goldmedaille um gerade einmal eine halbe Sekunde verpaßte. Bronze gab es weiterhin auf der gleichen Strecke für Vroni Engl (Jg. 2001) in 0:48,32 min. In einem äußerst knappen Rennen verwies sie eine Schweizerin auf Rang vier und ihre Vereinskameradin Johanna Mommsen in 0:48,48 min auf Rang fünf.

Zu einem Stockerlplatz reichte es für Patrick Stahl (Jg. 1999) zwar nicht. Er verbuchte aber zumindest zwei Vereinsrekorde. In der abschließenden 4x50m Freistilstaffel verbesserte er als Startschwimmer in 0:29,13 min seinen eigenen Vereinsrekord um drei Hundertstelsekunden. Hätte er diese Zeit im Einzelrennen erzielt, hätte er sich damit mit der Silbermedaille belohnt. Somit gab es in 0:29,90 min nur Platz fünf. Über 50m Rücken verbesserte er in 0:37,16 min den Vereinsrekord von Niklas Geipel um mehr als dreieinhalb (!) Sekunden. Ihren ersten Vereinsrekord schwamm Vroni Engl über 100m Lagen. Sie drückte in 1:30,50 min den Clubrekord von Marina Hornfeck um mehr als eine Sekunde.

Ganz wacker schlugen sich die beiden Wettkampf-Neulinge Marlene Dettmann (Jg. 2006) und Jonathan Oberleitner (Jg. 2005). Sie waren beileibe nicht die letzten im Klassement und werden sicher auch künftig bei Schwimmwettkämpfen auf sich aufmerksam machen. Einen großen Entwicklungssprung machte Amelie Merkel (Jg. 2005). Sie verbesserte ihre eigenen Bestmarken am deutlichsten. Über 100m Lagen beispielsweise steigerte sie sich in 1:47,28 min gegenüber dem Sommer um mehr als 13 Sekunden. Über 50m Schmetterling blieb sie nicht nur erstmals unter der Minutengrenze, sondern in 0:49,50 min sogar unter 50 Sekunden!

Erschöpft aber glücklich ging es am Abend wieder in die Jugendherberge, wo die Schlierseer am Sonntag vor der Heimreise noch ein paar Runden auf der Eisbahn des dortigen Sportkomplexes drehten.

Wie bereits der Wochenendausflug vor sechs Jahren nach Gera, als auch der Trip vor drei Jahren nach Linz, wird auch die heurige Tour nach St. Gallen sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

Der Dank gilt in dem Zusammenhang den mitgereisten Eltern, die uns tatkräftig unterstützt haben, den Busfahrern Uli Merz und der Familie Geipel, die uns ihren eigen Bus zur Verfügung gestellt hat sowie nicht zuletzt allen Sponsoren des Sponsorenschwimmens, die mit ihrer finaziellen Unterstützung den Ausflug erst ermöglicht haben.

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