Skiclub Schliersee

Der verregnete Sonntag, 2.7. brachte eigentlich alle Vorraussetzungen mit um den Tag gemütlich auf der Couch zu verbringen.  Nachdem der Tegernsee Triathlon diesmal nicht mit Neuhauser/Schlierseer Vereinsfesten kollidierte, nahmen doch ein paar Schlierseer teil. Das Wetter war wenig einladend und beim Check In bei strömenden Regen war die Begeisterung auf den nahenden Start noch eine wenig gedämpft.

Stefan Führer, seines Zeichens Chef der hiesigen Feuerwehr und jahrelang als Helfer an der Strecke des Alpentriathlons wollte sich endlich auch der langjährigen lokalen Tri Tradition anschließen. Als Einstand war die Volkstriathlonstrecke am Tegernsee ideal . So konnte Stefan in 1.24.38 die Sprintstrecke 600m/20 km/5km als 141. Platz von 304 gewerteten erreichen. Immer wieder schön zu sehen wie sich vorherige Nervosität in eine stolze Zufriedenheit im Ziel wandelt.

Auf der olympischen Distanz waren auch Starter des SC vertreten.

Tom Kirmaier, an sich eher die Wetter Mimi, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer wiederum etwas launischen Schwimmleistung, dafür Aufholjagd auf dem Rad und Laufstrecke. Die Mitteldistanz von vor einer Woche noch in den Beinen erreichte er trotzdem den 46. Gesamtplatz, AK 10 in 2.26.43. Gabi Scherer, ebenfalls vor einer Woche schon am Start, scheinen kurze Wettkampf Abstände eher gut zu tun. Nach einer eher mäßigen Schwimmzeit, entwickelte sich das radeln ganz ordentlich und auf der Laufstrecke  ging es dann richtig gut. So standen am Ende der 17. Platz im Damenfeld und der Sieg in der AK  mit 2.49. 14 als Ergebnis fest.  

Der Schwimmstart als Massenstart bei so einem großem Feld ist immer eine  spannende Angelegenheit und kann sehr kräfteraubend sein. Warum sich mittelprächtige Schwimmer unbedingt in den vorderen Reihen aufstellen müssen und beim ersten Wasserschlucken in die Brustschwimmtechnik zu verfallen ist ein Mysterium das nur Betreffende selbst verstehen.

Die Radstrecke am Tegernsee ist ein zweimal zu durchfahrender Kurs der erst in Richtung Tegernsee führt, kurz vor dem Ort seinen Wendepunkt hat und danach bis zum Wendepunkt Ortsanfang von Hausham. Auf der zweiten Runde kommen die Starter der der VD dazu was Überholmanöver nicht einfacher macht, da es zum Teil recht eng wird. Die Nässe und Abfahrten den Seeglaser Berg mit krassen Richtungswechseln sind wir zwar vom Alpentri gewohnt , doch genau das sind die Herausforderungen am Tegernsee.

Die Laufstrecke führt von der Gmunder Seepromenade hinauf nach Kaltenbrunn der Straße entlang zur Spielbank Bad Wiessee zum Golfplatz und zurück über das landschaftlich reizvolle Holz wieder nach Kaltenbrunn zur Seepromenade. Mit drei Anstiegen somit schon eine der anspruchvollen, schweren Tri- Laufstrecken.

So wurde eine grantiger Wettersonntag  gut genutzt und am Nachmittag ließ sich dann doch noch die Sonne blicken um das nasse Equipement zu trocknen.

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